Spielberichte 24./25.11.18

HSG oha Damen – HSG Göttingen II 23:23 (10:11)

Die Damen der HSG oha empfingen am vergangenen Samstag die HSG Göttingen 2 in der Herzberger Mahnte-Halle. Der direkte Tabellennachbar hatte, wie die HSG oha auch, bereits zwei Siege und drei Niederlagen eingefahren, zusätzlich spielten sie allerdings ein Remis und hatten somit einen Punkt mehr auf ihrem Konto stehen als die Gastgeberinnen.

Das Team aus der Universitätsstadt reiste mit der starken Rückraumspielerin Lena-Marie Jansen an, die derzeit beste Torschützin der Liga ist. Auf die groß gewachsene Spielerin wurde in der Harzer Abwehr von Beginn an in Form einer Manndeckung ein besonderes Augenmerk gelegt. Die Lücken am Kreis galt es nun zu verteidigen, doch über Außen gelangen den Gästen zu Beginn zwei einfache Tore, die die HSG oha nicht zu verhindern wusste. Erst in der sechsten Minute konnte Annika Wode das erste oha-Tor erzielen. Sowohl Angriff, als auch Abwehr liefen von da an allerdings besser und Carina Berger konnte nach acht Spielminuten nicht nur ausgleichen, sondern die Hausdamen zwei Minuten später per Siebenmeter auch erstmals in Front bringen (4:3, 11.). Diese sollte allerdings vorerst die einzige Führung im Kreisduell sein. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Göttingerinnen die Nase immer knapp vorne hatten. Die Heimsieben konnte immer mal wieder ausgleichen, schaffte aber den Treffer zur Führung nicht, bis es beim 10:11-Stand in die Halbzeitpause ging.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste, mit einfachen Toren durch Göttingens Außenspielerin und so zogen die Gäste mit drei Toren davon. Diesen Vorsprung konnte die heimische HSG auch nicht verringern, im Wechseln netzten beide Teams ein und schenkten sich gegenseitig nichts. In einer starken Phase schlossen die Harzerinnen schließlich doch noch auf und Jasmin Bierwirth traf in der 51. Minute zum 18:18. Die Führung sollte den Damen in Rot allerdings verwehrt bleiben und so gestaltete sich eine umstrittene und spannende Schlussphase. Anderthalb Minuten vor Schluss lag die HSG oha wieder mit zwei Toren zurück und ein Treffer musste her. Diesen erzielte Carina Berger nun auch und es galt, eine ordentliche letzte Abwehr zu spielen. Dies gelang und Göttingen verwarf kurz vor Schluss den Ball. Ein langer Pass auf Yvonne Larsen sollte die letzte Chance auf ein Unentschieden sein und sie verwandelte den Ball souverän acht Sekunden vor Abpfiff. Die letzten Sekunden verliefen hektisch, aber fair. Göttingen bekam keine ordentliche Wurfchance mehr und die Schiedsrichter konnten das Spiel mit einem Unentschieden beenden. Der Trainer der HSG Göttingen legte allerdings Einspruch ein. Während er mit seiner Mannschaft definitiv einen Punkt verloren hatte, gewannen die HSG-Damen um Trainer Morich nach einem Spiel, in dem man fast nur zurückgelegen hat, einen Punkt kämpferisch in letzter Sekunde dazu.

In zwei Wochen, am 09.12, empfängt die HSG oha den Tabellenführer aus Plesse, der diese Saison noch kein Spielfeld ohne mindestens einen Punkt verlassen hat. Das Match findet um 17.00 Uhr ebenfalls in der Mahnte-Halle statt.

HSG oha: Mros, Schirmer – Berger (10/4), Larsen (3), J. Lohrengel (3), K. Lohrengel (3), Bierwirth (2), Gobel (1), Wode (1), Fröhlich, Kreinacke

 

SV Einheit 1875 Worbis – HSG oha II.Herren 35:25 (19:12)

HSG Herren II unterliegen in Worbis

Am vergangenen Samstag trat die Reservemannschaft der HSG Herren zur späteren Stunde gegen den SV Einheit 1875 Worbis an. Die Gäste unterlagen mit 35:25 (19:12).

Um 20:00 Uhr erschallte der Anpfiff am Samstagabend in der Worbiser Ohmberghalle. Bereits zu Beginn tat sich das Team um Trainer Patrick Mißling mit dem schnellen Angriffsspiel der Gegner schwer. Worbis konnte viele Tore über die zweite Welle aus dem Rückraum erzielen. Dennoch hielten die Gäste bis zur 21. Spielminute gut mit (11:9). Doch dann gelang es den Gastgebern sich immer weiter abzusetzen und so stand es zur Halbzeitpause 19:12.

Im Anschluss präsentierte sich die zweite Herrenmannschaft aus Osterode/Harz etwas stärker und sicherer als in der ersten Hälfte der Partie, konnte dem Gegner jedoch aufgrund seines Vorsprungs nicht mehr gefährlich werden. Zudem wurden im Angriff einige Tore aufgrund unpräziser Würfe verschenkt. Dies nutzte der SV Einheit 1875 Worbis um zu kontern. Auch Gustav Waldmann, der mit 10 Toren als stärkster Schütze aus der Begegnung hervor ging, konnte das Blatt nicht mehr wenden. Unterbrochen wurde das Spiel immer wieder durch fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen, die insgesamt 13 Zeitstrafen verteilten. Am Ende unterlag die HSG bei einem Endstand von 35:25.

HSG: Berner, Paul – Armbrecht, Behrendt, Bode, Kuttig (1), M. Missling (4), P. Missling (4), Niehus (2), Schmidt (3), Strüver (1), Waldmann (10).