Spielberichte 16./17.02.19

 HSG oha wE – HSG Schoningen/ Uslar/ Wiensen  1:17

Mit nur einem sehr schmalen Kader musste die weibliche E-Jugend gegen den körperlich weit überlegenen Gegner aus Schoningen,Uslar, Wiensen antreten. Trotzdem, dass keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand, haben die Mädels nicht aufgegeben und ihre Chancen gesucht. Aber mangelnde Chancenverwertung und eine starke Torfrau auf der Gegenseite verhinderte einen Torerfolg, bis Ida Mönnich den viel umjubelten Ehrentreffer erzielte.

HSG oha: Annika Rösner (Tor), Selma Schmidt, Lene Wiegmann, Ida Mönnich (1), Lilly Hofemann, Cloe Otremba, Yaari Wode

 

MTV Moringen – HSG oha wE  12:7 (6:4)

Das erste Mal konnte das Trainergespann Wode / Mönnich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Zwar waren die HSG Mädchen wieder mal körperlich unterlegen, jedoch zahlt sich langsam das Training und die Spielerfahrung aus und so war man dem Gegner annährend ebenbürtig. Zoe Bierwirth schaffte den ersten Anschlusstreffer zum 2:1, dann war leider ein wenig Sand im Getriebe und Moringen zog auf 5:1 davon. Annika Rösner im Tor bewahrte die HSG vor einem höheren Rückstand. Nach der ersten Auszeit zeigten die Mädchen ihr wahres können. Ida Mönnich, Selma  Schmidt und erneut Zoe Bierwirth trafen zum zwischenzeitlichen 5:4. Mit 6:4 wurden die Seiten gewechselt.  In der offenen Spielweise der zweiten Halbzeit war man dem Gegner leider stark unterlegen, so dass  am Ende das Spiel 12:7 verloren ging. Jedoch hat sich die neuformierte Mannschaft schon stark verbessert. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Torfrau Annika Rösner hervor, die nicht nur mit starken Paraden glänzte, sondern auch geschickt Tempogegenstöße einleitete.

HSG oha: Annika Rösner (Tor), Selma Schmidt(2), Lene Wiegmann, Ida Mönnich(1), Lilly Hofemann(1), Cloe Otremba, Yaari Wode, Zoe Bierwirth(3), Johanna Schettler, Carina Kahle, Stella Kutzner.

 

HSG oha Herren 2 – SV Einheit 1875 Worbis 27:33 (12:19)

HSG OHA II unterliegt Worbis abermals

Am vergangenen Sonntagabend empfing die Reserve der HSG Herren den SV Einheit 1875 Worbis im heimischen Hattorfer Dorfgemeinschaftshaus. Nach einer hart umkämpften Partie mussten die Harzer am Ende eine verdiente 27:33 (12:19) Niederlage hinnehmen und verloren somit auch das dritte Aufeinandertreffen mit den Eichsfeldern in dieser Saison.

Zu Beginn des Spiels agierte der Gastgeber äußerst unkonzentriert und vergab im Angriff zahlreiche, klare Chancen, sodass sich der Gegner frühzeitig mit drei Toren absetzen konnte, 4:7 (11.). Das temporeiche Spiel der Worbiser bekam die Heimmannschaft um Spielertrainer Patrick Missling auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nicht unter Kontrolle. Fehlende Absprachen in der Abwehrreihe und spätes Angehen der Gegenspieler hatten somit viele Verwarnungen bzw. Zeitstrafen zur Folge. Dem SV Einheit 1875 Worbis gelangen daher viele einfache Tore durch das Überzahlspiel sowie durch verwandelte 7-Meter-Strafwürfe. Nach 30 Minuten führte der Gast aus Thüringen also deutlich mit 12:19. Noch kurz vor dem Halbzeitpfiff musste die HSG einen kleinen Dämpfer verkraften, denn für Carsten Schladitz, der für ein unnötiges Einsteigen im Tempogegenstoß die Rote Karte sah, war das Spiel bereits vorzeitig beendet. Nach dem Seitenwechsel fanden die Osteroder besser ins Spiel. Mit einer nun stabil stehenden Abwehr und der nötigen Effizienz im Angriff gelang es, nochmals auf vier Tore heranzukommen, 18:22 (38.). Auch Schlussmann Magnus Paul parierte nun stärker und hielt die HSG auf Kurs. Die Thüringer blieben in der Schlussphase aber relativ cool und zogen weiter ihr Spiel auf. Mark Tetzlaff, mit sieben Toren erfolgreichster Schütze seines Teams, verwandelte in der 52. Spielminute seinen fünften Treffer im fünften Versuch vom 7-Meter-Punkt zum 22:27. In den letzten Minuten konnten die Osteroder nicht weiter gefährlich werden und somit fuhren die Eichsfelder einen verdienten 27:33 Start-Ziel-Sieg ein.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass die Herren der HSG OHA II das Spiel in der ersten Hälfte aus der Hand gegeben haben, in der vor allem in der Abwehr die Präsenz fehlte. Hinzu kommt, dass Großchancen oftmals ungenutzt blieben (z.B. 4/8 Strafwürfen verwandelt) und der Rückraum nicht so zum Zug kam, wie in den vorherigen Spielen.

HSG: Paul – Armbrecht, Behrendt (3), Bode (1), Missling.M (3), Missling.P (7), Niehus, Renner (5), Schladitz, Schmidt (1), Sonntag (2), Strüver.B, Strüver.K (2), Waldmann (3)

HSG Plesse-Hardenberg 2 – HSG oha Damen 33:20 (16:8)

Am vergangenen Samstag reisten die HSG-Damen zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde nach Bovenden zum Tabellenführer. Die HSG Plesse-Hardenberg dominierte die Vorrunde der laufenden Saison. Im Hinspiel konnte man gut mit dem Spitzenreiter mithalten, erst in den letzten Minuten musste sich die HSG oha geschlagen geben.

Ohne Trainer Morich war die Situation zwar ungewohnt, doch man war überzeugt, auch dieses Mal gut mithalten zu können. Die Taktik der Harzer Gäste war es, die starke Rückraumspielerin Nele Behrends kurz zu halten, um einfache Tore zu vermeiden. Bereits in den ersten Minuten stellte sich aber heraus, dass Plesse bestens vorbereitet war und andere Wege zum Tor fand. Die Abwehr der Harzerinnen war nicht aggressiv genug und das schnelle Spiel der Gastgeberinnen konnte einfach nicht unterbunden werden. Im Angriff konnten die oha-Damen mithalten und zeigten besonders in der Anfangsphase ihre gute Qualität (5:4, 8.). Von da an macht die heimische HSG allerdings klar, dass ihr Siegeswille kaum zu bändigen war. Oha fand weder im Angriff, noch in der Abwehr die passenden Mittel, um weiterhin Paroli bieten zu können. Etwas Pech im Abschluss und eine unglückliche Siebenmeter-Quote sorgten für nur vier weitere Tore der Gäste bis zur Halbzeitpause. Einziger Lichtblick waren die Torfrauen der HSG oha, die eine konstante Leistung zeigten. Lara Schirmer konnte in letzter Sekunde sogar einen Strafwurf der starken Werferin Behrends vereiteln.

Beim Stand von bereits 16:8 ging es in Halbzeit zwei weiter. Die HSG Plesse-Hardenberg stellte ihre Abwehr auf eine offensive Variante um, mit der sich die Harzerinnen äußerst schwertaten. Viele Fehlpässe sorgten dafür, dass das Match nicht mehr spannend werden würde. In der Abwehr machte man es den Spielerinnen von Plesse viel zu leicht und sie zogen Tor um Tor davon. Von der eigentlich so starken HSG-Abwehr war nicht viel zu sehen. Im Angriff waren es hauptsächlich Katharina Lohrengel im Rückraum und Jasmin Bierwirth vom Siebenmeterpunkt, die das Endergebnis von 33:20 nicht noch schlimmer ausfallen ließen.

Nun heißt es, das Geschehene zu vergessen und im Training an den Fehlern zu arbeiten. Am kommenden Wochenende geht es direkt weiter. Am Sonntag, den 24.02 spielt man Zuhause gegen die zweite Vertretung der HG Rosdorf-Grone.

HSG oha: Mros, Schirmer – K. Lohrengel (6), Berger 5/1), Bierwirth (4/3), Larsen (4), J. Lohrengel (1), Fröhlich, Hensel, Kreinacke, Röthel