Spielberichte 06./07.04.19

HSG oha Damen – TSV Landolfshausen 25:15 (12:8)

Zum letzten Heimspiel dieser Saison empfing die Damenmannschaft der HSG oha am vergangenen Samstag den TSV Landolfshausen in der Herzberger Mahntehalle. Mit einem – trotz Unterstützung der A-Jugendlichen Hanna Cranen – verhältnismäßig kleinem Kader ging es in die Partie gegen den Tabellendritten.

Dass es ein außergewöhnliches Spiel werden würde, zeigten bereits die ersten zehn Minuten, in denen es alleine vier Strafwürfe gab. Das Spiel verlief in der ersten Spielhälfte sehr ausgeglichen, keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Einen ersten kleinen Vorsprung konnte man sich zwar in der 18. Minute verschaffen, doch die Auszeit der Gäste schien Früchte zu tragen, sie glichen nur wenig später aus. HSG-Coach Morich nahm sich ein Beispiel, zückte ebenfalls die Time-out-Karte und fand die richtigen Worte: in den letzten Spielminuten vor der Pause mobilisierten die Harzerinnen ihre Kräfte erneut und zogen wieder davon. Hanna Cranen traf in allerletzter Sekunde im Gegenstoß zum 12:8 Halbzeitstand.

Zurück im Spiel ging die Strafwurf-Serie dann weiter. Die nächsten fünf Torchancen bestanden auf beiden Seiten ausschließlich aus Siebenmeter-Würfen. Insgesamt 23 Stück an der Zahl wurden beiden Teams durch das Rhumetaler Schiedsrichtergespann zugesprochen. Denise Hensel im Tor der HSG zeigte wie gewohnt ihre Klasse und konnte fünf der dreizehn TSV-Strafwürfe entschärfen. In der Defensive sah man auf der HSG-Seite inzwischen sehr motivierte und konzentrierte Spielerinnen. Man hatte den TSV fest im Griff und ließ aus dem Spiel heraus gerade einmal drei Tor in Halbzeit zwei zu. Im Angriff lief es nun auch richtig rund. Auf jeder Position wurden die richtigen Entscheidungen getroffen und so zeigte die HSG, dass bei ihnen absolut jeder gefährlich ist und Tore werfen kann. Die Gastgeberinnen zeigten ein konsequentes Spiel, zogen über einen 17:10-Stand (45.) schließlich auf zehn Tore davon (22:12, 53.). Diesen komfortablen Vorsprung hielt man dann auch über die letzten Spielminuten und beendete das Spiel nach 60 Minuten mit einem Stand von 25:15. Die Freude über die Leistung und den zweiten Hauptrunden-Sieg war nicht nur groß, sondern auch berechtigt. Trainer Morich war ebenfalls zufrieden und hatte kaum etwas auszusetzen.

Die positive Stimmung wird am kommenden Wochenende selbstverständlich mit in den Göttinger Stadtteil Geismar genommen, wo dann die dritte Mannschaft des MTVs auf die Gäste aus dem Harz wartet. Im Hinspiel konnte man die Mannschaft bereits mit 19:15 besiegen und so ist der erste Auswärtssieg das klare Ziel der Woche.

HSG oha: Hensel – Berger (6/1), Larsen (6/4), Cranen (4), K. Lohrengel (3), Wode (3), Bierwirth (1), J. Lohrengel (1), Röthel (1)