Monat: Mai 2019

Saisonabschlussbericht Damen

Saisonabschlussbericht der HSG-Damen

Die spannende und außergewöhnliche Saison 18/19 ist nun offiziell beendet. Das Team um Trainer Morich kann auf eine abwechslungsreiche Spielzeit zurückblicken und um diese noch einmal Revue passieren zu lassen, geht es zurück in den September 2018. Dort begannen nämlich die beiden Vorrunden. Der HVN hatte sich dieses Mal etwas Besonderes ausgedacht: die Hinrunde bestand aus zwei Vorrunden (Vorrunde 1 und Vorrunde 2), in denen nach Leistung sortiert je neun Mannschaften gegeneinander antreten sollten. Jeder spielte einmal gegen die restlichen acht Mannschaften und sammelte fleißig Punkte. Die ersten sechs Mannschaften aus Vorrunde 1 sollten in der Hauptrunde (eigentlich die Rückrunde im neuen Jahr) schließlich die Regionsoberliga bilden, die restlichen drei Mannschaften aus der Vorrunde 1 sollten mit den drei Bestplatzierten der Vorrunde 2 die Regionsliga gründen.

Die HSG oha wurde dank ihrer guten Leistungen aus der vorherigen Saison in die Vorrunde 1 eingeteilt und hatte somit Chancen, in die Regionsoberliga aufzusteigen. Die Saison begann allerdings nicht wie erhofft, man musste nicht nur direkt zwei Niederlagen einstecken, sondern auch weiterhin auf verletzte Spielerinnen verzichten. Jana Schirmer fiel weiterhin aus und auch Denise Hensel, als Kapitän und Torfrau eigentlich unentbehrlich, stand wegen einer Schulterverletzung nicht im aktiven Kader. Aus diesem Tief fing man sich allerdings und konnte schon bald zwei verdiente Siege einfahren. Daran beteiligt waren mit großem Anteil die Torfrauen Sabrina Mros und Lara Schirmer, die sich bereit erklärten, wieder zwischen die Pfosten der HSG zu gehen und großartige Leistungen zu zeigen.

Unglücklich und in letzter Minute musste man zwar noch zwei weitere Punkte an den MTV Geismar 3 abgeben, doch nur wenig später konnte man der HSG Göttingen 2, die das Spiel über weite Strecken dominierte, immerhin ein Unentschieden aufdrücken. Endlich in der Saison angekommen machte man es dem zukünftigen Meister aus Plesse Zuhause nochmal schwer. Die Punkte gingen zwar verloren, doch die starke Leistung und der Wille wurden schließlich mit ins letzte Spiel, das Derby gegen Rhumetal, genommen, in dem es um die Plätze sechs und sieben ging. Mit einem Sieg ging es für die HSG oha verdient in die Regionsoberliga.

Dort warteten dann alle Mannschaften, gegen die man in der Vorrunde eben nicht siegen konnte. Es war also eine harte Spielzeit zu erwarten, doch Trainer Morich motivierte seine Spielerinnen, an die gute Leistung anzuknüpfen. Und dies sollte im ersten Heimspiel gegen Geismar direkt mit einem Sieg gelingen. Das sollte es dann aber auch erstmal mit Erfolgserlebnissen gewesen sein. Vier harte Niederlagen galt es im Folgenden einzustecken. Das Tief schien kein Ende zu nehmen und auch im Training äußerte sich dieser Misserfolg. Erst mit dem unerwarteten Unentschieden gegen den Tabellenersten und späteren Aufsteiger Plesse- 2 war der Bann gebrochen. In den letzten vier Spielen wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert und man holte fünf der acht Punkte auf die HSG-Seite. Im letzten Spiel der Saison verlor man nach einer sechs-Tore-Führung zwar die Kräfte, spielte nur Unentschieden und verlor den Kampf um Platz vier, doch unzufrieden ist man mit diesem fünften Platz trotzdem nicht.

Ganz im Gegenteil: Trainer Morich verriet, dass er mit dem Aufstieg in die Regionsoberliga sein Saisonziel eigentlich schon im Dezember erreicht hatte und jeder weitere erkämpfte Punkt im Jahr 2019 ein Bonus dazu gewesen ist. Mit dem Ergebnis von 8:12 Punkten ist man folglich zufrieden und möchte in Zukunft unbedingt darauf aufbauen.

Mit immerhin vier Spielerinnen in den Top 20 der Torschützenliste ist das durchaus möglich. Carina Berger (7.), Yvonne Larsen (10.), Katharina Lohrengel (18.) und Jasmin Bierwirth (20.) warfen zusammen stolze 146 Tore. Eine weitere Besonderheit ist wohl die Anzahl der Gegentreffer. Das waren nämlich nur 214, der niedrigste Wert in der Regionsoberliga der Damen und ein Beweis für die gute Klasse der Abwehr und der Torfrauen. Außerdem erfreulich ist, dass Denise Hensel wieder fit ist. Die Torfrau wurde allerdings so gut vertreten, dass sie sich in einigen Spielen statt im Tor auf dem Feld, besonders aber in den Abwehrreihen, beweisen konnte.

Ein besonderer Dank geht natürlich nun an die ganze Mannschaft, den Verein, Trainer Morich und die Fans. Aber auch den Nachwuchsspielerinnen aus der A-Jugend möchte man nochmal herzlich danken. Besonders Hanna Cranen, Juliana Friehe und Annika Schweidler zeigten tolle Einsätze und man freut sich bereits dieses enge Miteinander in der nächsten Saison zu vertiefen.

Nun genießen die HSG-Damen allerdings erst eine wohlverdiente Pause, bis sie sich zur Vorbereitung auf die neue Saison in der Regionsoberliga wiedertreffen.

Bis zur nächsten Saison!

Eure HSG-Damen

Spielberichte 04./05.05.19

HSG oha wE – SV Worbis 5:7 (2:0)

Im letzten Saisonspiel war der weiblichen E-Jugend ein Sieg nicht vergönnt. Zwar erspielten sich die Mädels, dank einer starken Abwehr, eine 2:0 Führung Halbzeitführung, jedoch kamen die Gäste mit dem ungebundenen Spiel besser klar und siegten letztendlich verdient mit 5:7.

Gerade in der ersten Halbzeit hatte man den körperlich überlegenen Gegner gut im Griff. Hier hat die Abwehr um Lily Hofemann und Annika Rösner bestens geklappt und ist der Gegner doch einmal zum Abschloss gekommen, hat Johanna Schettler mit tollen Paraden das Tor vernagelt.

In der zweiten Halbzeit hat sich das Blatt leider gewendet. Hier machte sich doch wieder die körperliche Unterlegenheit bemerkbar, so dass die Gäste Tor um Tor davonzogen. Leider war es nur Zoe Bierwirth vergönnt Tore zu erzielen, was letztendlich zu wenig war!

Jedoch kann man im Hinblick auf die nächste Saison zuversichtlich sein, haben sich die Mädels im Gegensatz zum Hinspiel schon stark verbessert, denn das ging noch mit 16:4 verloren.

HSG oha: Johanna Schettler (Tor) – Annika Rösner, Zoe Bierwirth (5), Selma Schmidt , Lene Wiegmann, Ida Mönnich, Lilly Hofemann, Cloe Otremba, Yaari Wode , Karina Kahle, Amelie Küke

 

TSV Landolfshausen – HSG oha Damen 19:19 (9:14)

Das letzte Punktspiel der Saison führte die Damen der HSG oha nach Diemarden zum TSV Landolfshausen. Der direkte Tabellennachbar wurde vor vier Wochen noch mit einem Zehn-Tore-Sieg aus der eigenen Halle geschossen, nun musste man aber nochmal auswärts gegen den starken Gegner ran.

Der kleine HSG-Kader, geschwächt durch Verletzung und Krankheit, zeigte sich in der ersten Hälfte von einer starken Seite. Die Abwehr stand stabil und ließ den Gastgeberinnen nur wenige Chancen. Auch im Angriff war man engagiert, zog die offensive Formation des TSVs auseinander und nutzte die entstanden Lücken (3:6,10.). Immer wieder war es Nachwuchsspielerin Juliana Friehe, die mit insgesamt acht Toren eine beachtliche Leistung zeigte. Mit ihrem starken Zug zum Tor konnte sie die immer noch verletzte Berger bestens vertreten und netzte immer wieder ein. Auch der Rest der Mannschaft spielte einen schönen Handball, zog zwischendurch auf sechs Tore davon und konnte immerhin mit einer fünf-Tore-Führung in die Halbzeit (9:14).

Doch wie schon öfter in der Saison sollte die Halbzeitpause dem Team um Trainer Morich nicht guttun. Der TSV erwischte dieses Mal den besseren Start und konnte nach acht weiteren Spielminuten bis auf zwei Tore anschließen. Ein gehaltener Siebenmeter und drei Tore der Lohrengel-Schwestern ließen den Abstand zwar wieder etwas größer werden, doch der Kampfgeist der Landolfshäuserinnen war plötzlich geweckt (14:18, 45.). Auf Seiten der Harzer war dagegen auf einmal die Luft raus. Elf Minuten vor Schluss stellten die Gäste das Handballspielen komplett ein und erzielten lediglich einen weiteren Treffer durch Außenspielerin Jasmin Bierwirth. Die Gastgeberinnen hingegen erzielten ein Tor nach dem nächsten, bis sie schließlich sogar 30 Sekunden vor Schluss ausglichen (19:19, 60.). Der letzte Torversuch der HSG landete leider im Block der Gegner und somit musste man die Punkte leider teilen.

Die Regionsoberliga-Saison 18/19 beendet die HSG oha somit mit 8:12 Punkten auf Rang 5.

HSG oha: Mros – Friehe (8), Larsen (4/2), Bierwirth (3), K. Lohrengel (3), J. Lohrengel (1), Fröhlich, Hensel, Röthel