Spielberichte 04./05.05.19

HSG oha wE – SV Worbis 5:7 (2:0)

Im letzten Saisonspiel war der weiblichen E-Jugend ein Sieg nicht vergönnt. Zwar erspielten sich die Mädels, dank einer starken Abwehr, eine 2:0 Führung Halbzeitführung, jedoch kamen die Gäste mit dem ungebundenen Spiel besser klar und siegten letztendlich verdient mit 5:7.

Gerade in der ersten Halbzeit hatte man den körperlich überlegenen Gegner gut im Griff. Hier hat die Abwehr um Lily Hofemann und Annika Rösner bestens geklappt und ist der Gegner doch einmal zum Abschloss gekommen, hat Johanna Schettler mit tollen Paraden das Tor vernagelt.

In der zweiten Halbzeit hat sich das Blatt leider gewendet. Hier machte sich doch wieder die körperliche Unterlegenheit bemerkbar, so dass die Gäste Tor um Tor davonzogen. Leider war es nur Zoe Bierwirth vergönnt Tore zu erzielen, was letztendlich zu wenig war!

Jedoch kann man im Hinblick auf die nächste Saison zuversichtlich sein, haben sich die Mädels im Gegensatz zum Hinspiel schon stark verbessert, denn das ging noch mit 16:4 verloren.

HSG oha: Johanna Schettler (Tor) – Annika Rösner, Zoe Bierwirth (5), Selma Schmidt , Lene Wiegmann, Ida Mönnich, Lilly Hofemann, Cloe Otremba, Yaari Wode , Karina Kahle, Amelie Küke

 

TSV Landolfshausen – HSG oha Damen 19:19 (9:14)

Das letzte Punktspiel der Saison führte die Damen der HSG oha nach Diemarden zum TSV Landolfshausen. Der direkte Tabellennachbar wurde vor vier Wochen noch mit einem Zehn-Tore-Sieg aus der eigenen Halle geschossen, nun musste man aber nochmal auswärts gegen den starken Gegner ran.

Der kleine HSG-Kader, geschwächt durch Verletzung und Krankheit, zeigte sich in der ersten Hälfte von einer starken Seite. Die Abwehr stand stabil und ließ den Gastgeberinnen nur wenige Chancen. Auch im Angriff war man engagiert, zog die offensive Formation des TSVs auseinander und nutzte die entstanden Lücken (3:6,10.). Immer wieder war es Nachwuchsspielerin Juliana Friehe, die mit insgesamt acht Toren eine beachtliche Leistung zeigte. Mit ihrem starken Zug zum Tor konnte sie die immer noch verletzte Berger bestens vertreten und netzte immer wieder ein. Auch der Rest der Mannschaft spielte einen schönen Handball, zog zwischendurch auf sechs Tore davon und konnte immerhin mit einer fünf-Tore-Führung in die Halbzeit (9:14).

Doch wie schon öfter in der Saison sollte die Halbzeitpause dem Team um Trainer Morich nicht guttun. Der TSV erwischte dieses Mal den besseren Start und konnte nach acht weiteren Spielminuten bis auf zwei Tore anschließen. Ein gehaltener Siebenmeter und drei Tore der Lohrengel-Schwestern ließen den Abstand zwar wieder etwas größer werden, doch der Kampfgeist der Landolfshäuserinnen war plötzlich geweckt (14:18, 45.). Auf Seiten der Harzer war dagegen auf einmal die Luft raus. Elf Minuten vor Schluss stellten die Gäste das Handballspielen komplett ein und erzielten lediglich einen weiteren Treffer durch Außenspielerin Jasmin Bierwirth. Die Gastgeberinnen hingegen erzielten ein Tor nach dem nächsten, bis sie schließlich sogar 30 Sekunden vor Schluss ausglichen (19:19, 60.). Der letzte Torversuch der HSG landete leider im Block der Gegner und somit musste man die Punkte leider teilen.

Die Regionsoberliga-Saison 18/19 beendet die HSG oha somit mit 8:12 Punkten auf Rang 5.

HSG oha: Mros – Friehe (8), Larsen (4/2), Bierwirth (3), K. Lohrengel (3), J. Lohrengel (1), Fröhlich, Hensel, Röthel