Spielberichte 16./17.11.2019

HSG oha mE 1 – Northeimer HC 15:20 (7:7)
Am Sonntag Nachmittag spielten wir gegen den Tabellenzweiten aus Northeim, der bis dahin erst ein Spiel gegen den Tabellenführer aus Rhumetal verloren hatte. In der 1. Halbzeit im Spiel 2x 3 gegen 3, ging es rauf und runter. Beide Mannschaften gaben alles. Die HSG Jungs schafften es leider nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zur Halbzeit stand es 7:7. Nach 27 Minuten führte dann die Heimmannschaft mit 12:10. Kurze Zeit später war schon wieder der Ausgleich zum 12:12 gefallen.
Nach einer Auszeit der Gastmannschaft kam es zu einem Bruch im Spiel der HSG Jungs. Die Northeimer erzielten 6 Tore am Stück, das konnten die HSG Kids, bei 5 Minuten Restspielzeit nicht mehr aufholen. Das Spiel ging am Ende mit 15:20 verloren. Dafür erzielte Rasmus Weber das ungewöhnlichste Tor des Tages. Er konnte selbst nicht glauben, daß der Ball im Tor gelandet war.
Dennoch ist das Trainergespann Strüver/Bierwirth/Spillner mit der Leistung der Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden. So schwer, wie wir es den Northeimern gemacht haben, das Spiel zu gewinnen, hat es vorher nur der Meisterschaftskandidat Rhumetal geschafft.

HSG oha: Jonte Waldmann, Mika Lyko (beide Tor), Rasmus Weber (1 Tor), Jaron Weber (4), Jonas Bierwirth, Len Thormeier (3), Niklas Gothe, Kian Ahrens, Fynn Brakel (4), Lenny Sonntag (1), Jan-Malte Koecher, Magnus Strüver (2), Leon Mros,

 

MTV Moringen – männl. C 30:25 (15:11)
Im Spiel des Zweit- gegen den Drittplatzierten sahen die Zuschauer in den ersten 20 Min. den erwartet spannenden Schlagabtausch. Zum Ende der 1. Halbzeit stellte sich jedoch zu fehlendem Abschlussglück, auch noch eine gewisse Mutlosigkeit auf Seiten der HSG ein, welche sich zu Beginn der 2. Halbzeit noch verstärkte. In der Abwehr fand man nicht den rechten Zugriff und im Angriff mangelte es häufig an Bewegung und Schnelligkeit um Lücken in die Abwehr des MTV zu reißen. Auf der gegnerischen Seite fand immer wieder der starke L. Wille den Weg zum Tor, so dass der Rückstand zwischenzeitlich sogar auf 10 Tore anwuchs. In der darauffolgenden Auszeit gelang es dem HSG-Trainerteam, J. Krieter u. H. Mühlroth, nochmal den Kampfgeist zu wecken und so bis zum Ende des Spiels den Rückstand zumindest zu halbieren.
HSG oha: Melzer, Bode, Ramazani (9), Wiegmann (1), Löw, Schreiber, Schmidt (1), Weißensee (1), Stein Petrusky, Thormeier (6), Thomssen (2), Loch (5), Dempwolf

 

MTV Groß Lafferde – HSG Oha mA  27:42(11:16)

Den ersten Auswärtssieg der Saison konnte die mA mit einem deutlichen Sieg beim MTV Groß Lafferde einfahren.

Die Jungs der HSG erwischten keinen guten Start in die Partie und taten sich durch unnötige Fehlpässe und unkonzentrierte Abschlüssen im Angriff schwer. Mit dem 3:3 in der 10.Minute sollte sich das aber ändern und mit einerseits einfach erzielten Toren, andererseits mit einer sehr gut stehenden Abwehr setzte sich die mA ab (4:12/21.). Allerdings konnte dieses Niveau nicht bis zur Halbzeitpause gehalten werden. Dies nutzen die Gastgeber, um nochmal auf drei Tore heranzukommen (28.). In die Kabine ging es dann mit einer 5-Tore-Führung.

Den eigenen Anwurf in der zweiten Hälfte konnte man mit weiteren einfach erzielten Toren schnell in eine 10-Tore-Führung umwandeln (36.). Im weiteren Verlauf der Partie stellten die Gastgeber ihre Abwehr um und nahmen immer wieder einen oder zwei Rückraumspieler der mA komplett aus dem Spiel. Aber auch die daraus entstehenden Lücken in der Abwehr wusste man zu nutzen und gab dem Gegner keine Chancen mehr den Rückstand zu verkürzen (17:30/45.).

Die komfortable Führung gab Sascha Friedrichs die Möglichkeit, jedem seiner Spieler genügend Spielzeit zu geben und so konnte Mauritz Wachsmuth in der 53.Minute mit einem sehenswerten Treffer sein erstes Saisontor erzielen. Am Ende gewinnt die HSG Oha souverän mit 27:42.

HSG oha: Pisowodzki(TW), Deiters(TW) – Paul(4), Kratzin(1), Bode(9), Herzel(4), Hofemann(11), Scheffler(3), Wachsmuth(1), Diederich(9), Friedrichs

 

TV Jahn Duderstadt 2 – HSG oha 2.Herren  24:27 (14:14)

Am späten Samstagabend trafen wir in unserem zweiten Auswärtsspiel auf den TV Jahn Dudersatdt 2 und konnten auch dieses Spiel mit 27:24 (14:14) für uns entscheiden.

Aber der Reihe nach: Hatten wir letzte Woche bei 4 Rückraumspielern (bei 3 Positionen) noch die Qual der Wahl bei der Aufstellung, war diese knifflige Aufgabe im Spiel gegen die Eichsfelder etwas einfacher: Mit Luca und Merlin hatten wir nur noch zwei gelernte Rückraumspieler dabei. So war auch hier einige Improvisation angesagt, aber am Ergebnis ist ja zu erkennen, dass es gut geklappt hat.

Wir hatten uns vorgenommen, dass wir geduldig spielen und uns auch von der geballten Erfahrung der Jahner (immerhin waren zwei Spieler schon über 50 Jahre alt) weder einschüchtern, noch aus der Ruhe bringen lassen. Das lief zu Beginn ganz ordentlich, es war ein Spiel auf der berühmten und oft und gerne zitierten Augenhöhe und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzten. Wir hatten zwar öfter die Führung inne, Duderstadt glich diese immer wieder aus. Es war ein Spiel mit vielen 1:1 Situationen, welche uns immer etwas Kraft raubten, denen wir aber niemals aus dem Weg gegangen sind. Kam einmal etwas Spielfluss auf, wiesen uns  – und die Heimmannschaft – die Herren an der Flöte immer wieder auf die Einhaltung der internationalen Regeln des Handballsports hin. Patrick hatte nach 1:24 und der vorher erhaltenen Karte mit gelber Farbe schon 2 Minuten Zeit, sich auf der Bank ein isotonisches Getränk zu genehmigen. Insgesamt 17 weitere Male zeigten die Spielleiter das ungern gesehene Handzeichen mit der Nummer 14 (Hinausstellung), zweimal wurde dazu der rotfarbige Karton an Spieler der Heimmannschaft verteilt. So herrschte auf dem Feld immer genug Platz. Bis zur Pause konnte keine Mannschaft in Führung gehen und somit wurden mit 14:14 die Seiten gewechselt.

Nach dem Pausen-Caipirinha und der dabei erfolgten Kabinen-Ansprache von Übungsleiter Lars, der nochmals auf die Tagesordnungspunkte Geduld, Vertrauen und Team einging, dauerte es bis zur Minute 40, bis wir uns erstmals auf zwei Tore, später dann sogar auf vier Tore (18: 22 / 46. min.) absetzen konnten. Hier war es immer wieder Merlin, der Verantwortung übernahm und das Runde in das Eckige beförderte. Noch kippte das Spiel zu unseren Gunsten aber nicht, denn wie zu Beginn der Partie scheiterten wir erneut mehrfach frei vorm Tor. Die Oberliga-Reserve aus dem Eichsfeld nutzte die Gelegenheit und kam wieder auf ein Tor heran (22:23 / 53. min.) Doch wir hatten Blut geleckt und wollten unbedingt die zwei Punkte mitnehmen.
Ein Ausgleich wurde von uns aber nicht zugelassen, Bengt – der den Posten zwischen den Pfosten innehatte – eiferte seinem Onkel nach und entschärfte gute Chancen der Gastgeber. Weitere Zeitstrafen auf beiden Seiten ließen weder Spielfluss noch Tore-werfen in Hülle und Fülle zu, wir ließen nichts mehr anbrennen und entführten mit einem 24:27 Endstand zwei Punkte aus Duderstadt!

Fazit: 5 Spiele – 5 Siege – 10:0 Punkte – Platz 1! Tolle Mannschaft und tolle Mannschaftleistung aller – und dazu zählen natürlich auch die Mitturner, die im Spiel gegen Duderstadt nicht da waren!  Allerdings müssen wir als Übungsleiter auch den Finger erheben und dazu mahnen, auf dem berühmten Teppich zu bleiben. Denn diese Leistung ist eine Momentaufnahme und dazu auch Ansporn zugleich! Aber das Ganze gehen wir weiterhin mit viel Spaß an und dann sehen wir uns sicher irgendwann mal im Fernsehgarten! Denn: Mit der 2. sieht man besser!

HSG oha: Bengt Mackensen und Magnus Paul (beide TW), Till Gräber 7/1, Luca Sonntag 2, Carsten Schladitz, Patrick Müller, Sören Schweidler 3, Matthias Müller, Merlin Missling 14/2, Mitja Niehus, Conrad Bode 1 – auf der Bank: Lars Eichhorn, Benjamin Newe und Steffen Kuttig

 

TSV Landolfshausen – HSG oha Damen 22:26 (10:16)

Gleichen.Die erste Damen der HSG Oha entschied das Verfolgerduell beim TSV Landolfshausen mit 26:22 (16:10) für sich und steht damit jetzt zwei Punkte vor den Gastgeberinnen. Die Mannschaft von Torsten Morich war von Beginn an das aktivere Team und stellte den TSV vorallem mit einer guten Abwehr vor schwere Aufgaben. Nach 13 Minuten stand Landolfshausen immer noch bei zwei Toren, im eigenen Angriff fand die HSG immer wieder Lücken. In der Folge spielte man oftmals die Außenspielerinnen frei, die entweder selbst das Tor warfen oder zumindest einen Siebenmeter rausholten, die Carina Berger in schlafwandlerischer Sicherheit verwandelte. Die Harzerinnen konnten den stabilen Vorsprung bis zur Halbzeit halten, mit dem Pausenton markierte Jasmin Bierwirth, die sich beim Anwurf den Ball klaute, das 16:10. Auch in der zweiten Halbzeit fand die Morich-Sieben immer wieder den Weg über die Außen, zudem zeigte sich Berger in Topform, vor allem die Quote der Chancenverwertung passte. Beim Stand von 22:13 schien das Spiel entschieden zu sein, der TSV Landolfshausen nahm eine Auszeit (44.). In der Folge tat sich die Mannschaft von Torsten Morich jedoch schwer, der Spielfluss war etwas abgerissen. Die Gastgeberinnen kamen Stück für Stück heran, zwischenzeitlich schrumpfte der Vorsprung auf vier Tore (19:23, 53.). In dieser Phase nahm Morich eine Auszeit und appellierte an seine Spielerinnen, die Ruhe zu bewahren und sich Zeit für die eigenen Angriffe zu lassen. Das konnte man umsetzen, zwei Berger-Tore und der Schlusspunkt von Katharina Lohrengel besiegelten den vierten HSG-Sieg in Folge.

HSG oha: Hensel, Mros- Berger (12/7), Levin (4), Bierwirth (4), Wode (3), K. Lohrengel, Niehus, Röthel, J. Lohrengel, Schweidler, Hilbig