Spielberichte 14./15.12.19

HSG oha männl. E I – HSG Rhumetal 13:24 (7:11)

Am Sonntagmittag 12:30 Uhr kam es zum Lokalderby gegen den ungeschlagenen Tabellenführer HSG Rhumetal.
Die HSG oha Kids schafften es in der gesamten 1. Halbzeit, den Gegner aus Rhumetal vor immer neue Aufgaben zu stellen. Die Manndeckung im 2 mal 3 gegen 3 wurde konsequent durchgezogen. Mit den eroberten Bällen konnten sogar einige Tore erzielt werden. Der Rhumetaler Trainer wurde etwas nervös. Es dauerte bis zur 5. Spielminute, bis das 1. Tor durch einen Spieler der Rhumetaler erzielt wurde. Nach dem 3:5 (13.Min) konnte die Heimmannschaft zum 6:6 (15.Min) ausgleichen. Danach gab es auf unserer Seite einige Ballverluste, aus denen die Gäste Kapital schlagen konnten, um mit 7:11 in die Pause zu gehen.
In der 2. Halbzeit fehlten den HSG Jungs jedoch die spielerischen und körperlichen Mittel, um das Spiel noch umzubiegen. So ging das Spiel mit 13:24 verloren.
Am Ende gab es vom Trainerteam Strüver/Bierwirth noch ein ganz großes Lob an die Mannschaft. Man konnte den Rhumetalern und ihrem Trainer ansehen, dass sie nicht mit so einer tollen Leistung der HSG oha Jungs gerechnet hatten. Somit beenden wir die Vorrunde mit 8:8 Punkten und einem positiven Torverhältnis von +4 auf dem 5. Tabellenplatz. Im neuen Jahr spielen wir dann in der Regionsliga. Dort treffen wir auch wieder auf die HSG oha II.

HSG oha: Jonte Waldmann, Rasmus Weber, (beide Tor), Mika Lyko, Niklas Gothe (1 Tor), Tristan Wode, Len Thormeier (4), Jaron Weber (1), Kian Ahrens (1), Fynn Brakel (4), Lenny Sonntag (1), Jan-Malte Koecher, Leon Mros, Magnus Strüver (1), Klejdi Ramazani,

 

HSG Oha männliche E II – HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 14:11 (7:3)

In ihrem letzten Vorrundenspiel musste die männliche E II der HSG Oha in Uslar antreten. Von der Tabellensituation vor dem Spiel war der Gastgeber aus Uslar favorisiert. Der Spielverlauf zeigte jedoch ein junges Oha Team welches am Samstag seine beste Saisonleistung zeigte, kämpferisch und auch spielerisch zu überzeugen wusste. Die erste Halbzeit im Spiel zweimal 3 gegen 3 war eine spielerisch gute Leistung der „Hattorfer Jungs“, mit einer 7:3 Führung ging es in die Halbzeitpause. Furios der Beginn der zweiten Halbzeit, nach 20 Sekunden gelang Olaf Webel das Tor zum 8:3. Angetrieben durch ihren körperlich starken Spieler Borchert konnte Uslar in der Folgezeit auf 3 Tore verkürzen, mehr ließ die Oha Sieben aber nicht zu und fing sich wieder. Aufopferungsvoll kämpfend im Abwehrspiel und mit schnellen Spielzügen im Angriff war beim 12:6 eine deutliche Führung herausgespielt. Nach 40 Spielminuten war die Freude groß, auf der Anzeigetafel leuchtete ein 14:11 Auswärtssieg. Aus einer an diesem Tag spielerisch und kämpferisch guten Mannschaft ragte Matti Sinram heraus.

HSG oha: Matti Sindram (5), Finn Kwast , Ben Ole Bernhardt , Justus Lux (2), Lennart Mros, Olaf Webel (4), Lasse Eichhorn (2), Tjaron Bischof (1), Jonas Sommer.

 

HSG Uslar/Schoningen/Wiensen – männl. C 4:37 (2:21)

Im letzten Spiel des Jahres hatten die Harzer ein paar Startschwierigkeiten, doch schon nach wenigen Minuten zeigte sich dann die erwartete Überlegenheit. Immer wieder wurden freie Spieler gesehen und tolle Kombination gespielt. Auch die Torhüter waren an diesem Tag gut aufgelegt und beeindruckten mit einigen tollen Paraden. Dazu bekamen auch die weniger erfahrenen Spieler viel Zeit sich auszuprobieren und machten ihre Sache gut. Mit dem 3. Tabellenrang können die Jungs zufrieden in die Weihnachtspause gehen.

HSG oha: Bode, Petrusky, Ramazani (10), Eckert, Schreiber, Wiegmann (2), Schmidt (4), Thormeier (5), Thomssen (5), Loch (6), Dempwolf, Wittenberg (4), Kölling (1), Otremba

 

HSG oha II.Herren – MTV Geismar II 26:25 (13:13)

HSG OHA II überwintert an Tabellenspitze

Hattorf. Dank einer sehr guten Teamleistung übernahm die zweite Mannschaft der HSG Oha wieder die Tabellenspitze in der Regionsoberliga. Im Topspiel bezwang die Mannschaft von Lars Eichhorn den MTV Geismar II denkbar knapp mit 26:25 (13:13).
Im gut gefüllten Hattorfer Dorfgemeinschaftshaus spürte man von Beginn an, wie wichtig das Spiel für beide Mannschaften war. Bereits im Hinspiel vor zwei Wochen schenkten sich die beiden Spitzenmannschaften der Regionsoberliga nichts, folgerichtig endete das Spiel in der Kreisstadt Unentschieden. An dieses knappe Spiel knüpften die beiden Mannschaften nahtlos an, weder der Gastgeber noch die Gäste konnten sich zu Beginn einen Vorteil herausspielen und sich absetzen. In der Anfangsphase war es vor allem der HSG-Rückraum, der für Tore sorgte. Torben Schweidler erzielte die 1:0-Führung für die HSG, es sollte zugleich die letzte in der ersten Halbzeit sein. Auch die Gäste hatten das Visier gut eingestellt und legten im Verlauf der ersten Halbzeit immer wieder vor, die Mannschaft von Lars Eichhorn blieb aber durch Tore von Schweidler, Merlin Mißling und Luca Sonntag dran (7:7, 17.). Einen sehenswerten Treffer zum 8:8 zeigte Christopher Ahlborn, der den Ball im Fallen mit der Rückhand im Tor unterbrachte. In den folgenden Minuten erlitt die Eichhorn-Sieben jedoch eine kurze Leistungsdelle, der MTV zog auf 12:9 davon (24.). Die Verbandsligareserve zeigte aber Biss und kämpfte sich vor dem Seitenwechsel wieder heran, zur Halbzeit stand es 13:13. Zu Wiederbeginn drehte der Gastgeber den Spieß aus der ersten Halbzeit um. Mißling sorgte in der 34. Minute für die 14:13-Führung und die HSG schaffte es über die gesamte Zeit nicht mehr in Rückstand zu geraten, auch weil Bengt Mackensen im Tor sich im Vergleich zur ersten Halbzeit steigerte. Wieder war es in erster Linie der HSG-Rückraum, der für die Tore sorgte. In der 44. Minute nutzte die Eichhorn-Sieben eine Zeitstrafe der Gäste aus, Sonntag brachte seine Mannschaft mit 19:17 in Front. Diese Führung hatte circa acht Minuten bestand – Geismar gab sich jedoch nicht geschlagen und kam in der 54. Minute zum erneuten Ausgleich (22:22). Aber auch die Harzer zeigten sich unbeeindruckt und nutzten ihre Chancen. Torben Schweidler riss in den letzten Minuten das Spiel an sich und erzielte am Ende drei der vier HSG-Treffer, so auch das 26:25 sechs Sekunden vor Schluss. Das Spiel war aber noch nicht vorüber und wurde noch einmal dramatisch. Torsten Morich stoppte den letzten MTV-Angriff mit einem Foul – die Schiedsrichter schwankten zwischen Freiwurf und Siebenmeter. Letztendlich entschieden sich die Unparteiischen für ein handelsübliches Foul – aus den letzten zwei Sekunden machten die Gäste nichts mehr. Die HSG eroberte mit dem 26:25-Heimsieg die Tabellenspitze zurück und ist damit weiterhin ungeschlagen.

HSG oha: Mackensen, Paul – Ahlborn (2), Bode (1), Harenberg, Mißling (6/2), Morich (2), Müller (1), Niehus, Renner (2), Schmidt, Schweidler (9), Sonntag (3), Strüver

 

HSG oha Damen – MTV Geismar III 19:19 (10:12)

Hattorf. Zum Abschluss der Vorrunde erkämpften sich die Damen der HSG Oha ein 19:19 (10:12) gegen die dritte Mannschaft vom MTV Geismar. Damit qualifizierte sich die Mannschaft von Torsten Morich letztlich souverän für die Regionsoberliga, in der es am 11.01.2020 weitergeht. „Mit dem zweiten Platz wurden die Erwartungen übertroffen“, lobte Morich seine Mannschaft.

Dabei verlief der Beginn der Partie im Hattorfer Dorfgemeinschaftshaus denkbar schlecht für die Gastgeberinnen. Lena-Maria Levin glich zwar die erste Gästeführung wieder aus (1:1, 2.), in der Folge war aber der Wurm drin in der HSG-Offensive, die ohne Führungsspielerin Carina Berger auskommen musste. Während die HSG vorne keinen Druck entfachen konnte und viele Bälle verlor, nutzten die Gäste aus der Kreisstadt ihre Chancen, Denise Hensel im Tor fehlte bei ihren Abwehraktionen noch das nötige Glück. Folgerichtig zogen die Gäste auf 1:7 davon (14.). Doch die Morich-Sieben schaffte die Wende und tankte Selbstvertrauen durch Tore. Annika Wode behielt bei den Strafwürfen die Nerven, auch über den Kreis war man nun erfolgreich und hatte wieder Tuchfühlung (7:8, 21.). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Levin mit ihrem vierten Treffer zum 10:12. Anschließend kam die HSG besser aus der Kabine, Jana Schirmer und Annika Schweidler sorgten für den 12:12-Ausgleich (33.). Eine Führung sollte den Gastgeberinnen im Laufe der Partie nicht mehr gelingen, jedoch ließ man Geismar auch nur mit maximal einem Tor in Führung gehen, sodass man diese immer wieder ausgleichen konnte. Um die vergebenen Chancen der Gäste auszunutzen, fehlte der Mannschaft von Torsten Morich am Sonntag die Durchschlagskraft, was nicht zuletzt am Fehlen von Carina Berger lag. Somit ging es mit einem Unentschieden in die letzten Angriffe. Torfrau Sabrina Mros parierte in der Schlussphase einen Siebenmeter (58.) und bescherte ihrer Mannschaft damit den letzten Angriff. Dieser konnte aber nicht mit dem Siegtreffer gekrönt werden, es blieb beim leistungsgerechten 19:19-Unentschieden. „Heute fehlte uns etwas die Durchschlagskraft“, bemängelte Morich, der Levin und Schweidler für eine gute Leistung lobte. „Sie haben ihre Aufgaben sehr gut gemacht.“

HSG oha: Hensel, Mros, Kreinacke, Niehus (1), Knippel, Schirmer (1), J. Lohrengel, Schweidler (3), Levin (5), Bierwirth (1), L. Lohrengel, Hilbig, Wode (6/4), K. Lohrengel (2)