Spielberichte 25./26.01.2020

HG Rosdorf – JMSG Rhumetal-OHA 28 :20 (17:10)

2 rote Karten – TEAM-geist zeigt das Ergebnis!
Am Sonntagnachmittag war die WJD –JMSG bei der HG Rosdorf-Grone zu Gast.
In den ersten vier Minuten starten beide Mannschaften sehr stark, Helena Lüer, Zoe Bierwirth und Rubina Schirmer trugen sich in die Tor Liste ein. Lara Hofemann kassierte die erste Verwarnung und die Rosdorfer bekamen einen 7-Meter, der von Salli gehalten wurde. Es deutete alles auf ein ausgeglichenes Spiel hin. In der 7 Minute fing die Rosdorferin Lea Becker den Ball ab und setzte zum Tempogegenstoß an. Zoe Bierwirth, Lara Hofemann und Rubina Schirmer nahmen die Verfolgung auf, damit diese Aktion abgewehrt wurde. Die Spielerin mit Ball kam ins Straucheln, verlor den Ball. Der Unparteiische zeigte die rote Karte gegenüber Rubina Schirmer mit Siebenmeter. Die JMSG musste sich neu sortieren, aber nachdem Zoe Bierwirth das nächste Tor warf stand es 6:5 und die Verfolgung konnte fortgesetzt werden. Im Angriff der Rosdorfer bekam Lara Hofemann nicht nur den Arm der Angreiferin an den Kopf, sondern wurde mit einer 2 Minuten Strafe hinausgestellt und der 7 Meter war nicht von Salli Ibrahim zu halten. Sina Friedrichs auf der Mittelposition verteilte den Ball im Angriff und konnte durch gute Paraden des gesamten Teams die Verfolgung fortsetzen. Es folgten einige unfaire Aktionen, so dass Zoe Bierwirth ausfiel. Die Auszeit in der 13 Minute half nicht den Abstand zu der Heimmannschaft zu verringern. In die Halbzeitpause ging es mit 17:10. Nach der Pause setzte die JMSG mit hohem Teamgeist die Verfolgung fort und mussten einiges einstecken. Die zweite 2 Minuten-Strafe mit roter Karte in der 32:00 Minute gegenüber Lara Hofemann minimierte das Team auf eine Auswechselspielerin. Kurz vor Ende musste Zoe Bierwirth verletzt das Feld verlassen. Mia Hannemann und Nike Zimmermann waren bis zum Ende mutig und das Spiel wurde mit 28 :20 beendet.

JMSG: Salli Ibrahim (Tor), Sina Friedrichs (5), Zoe Bierwirth (2), Nike Zimmermann (3), Mia Elin Hannemann (2), Emma Fiebig, Helena Lüer (6), Lara Hofemann, Rubina Schirmer (2)

HSC Ehmen – HSG Oha männl. A  32:33 (14:17)

Ersatzgeschwächt war die männliche A-Jugend der HSG am Samstag in Wolfsburg beim HSC Ehmen zu Gast.
Die Jungs von Sascha Friedrichs starteten gut und konnten die ersten zwei Tore der Partie erzielen. Doch nach kurzer Zeit fanden auch die Gastgeber ins Spiel und konnten schnell zum 3:3 ausgleichen (8.Minute). Im weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte lief man immer wieder einem, durch mangelnde Chancenverwertung bedingten, drei Tore-Rückstand hinterher. Dennoch konnten die Harzer diese Fehler abstellen und sich nach dem Ausgleich in der 22.Minute (12:12) bis zur Pause mit vier Toren absetzen. Allerdings musste man durch einen direkt verwandelten Freiwurf nach der Pausensirene noch ein Tor hinnehmen und bei einem Spielstand von (14:17) ging es in die Kabine.
Einen deutlich besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Hausherren und glichen bereits nach drei Minuten wieder aus. In der Folge taten sich immer wieder größere Lücken in der Abwehrreihe der HSG Oha auf, die die Gegner zu nutzen wussten und wieder in Führung gehen konnten (25:23/47.). Man ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb dran. In der Schlussphase entwickelte sich das Spiel zum Nervenkitzel, in der die mA einen kühlen Kopf bewahrte und zwei Minuten vor Schluss wieder in Führung gehen und 30 Sekunden vor Schluss mit dem 31:33 den Deckel drauf machen konnte.
HSG oha: Pisowodzki(TW), Deiters(TW) – Kratzin(3), Herzel(3), Friedrichs(2), Hofemann(6), Scheffler(4), Diederich(5), Wode(10), Koch
HSG oha Damen – HSG Rhumetal II 27:16 (11:7)

Hattorf. Mit einem 27:16-Heimsieg bezwangen die Handballerinnen der HSG Oha am Sonntagabend die zweite Mannschaft der HSG Rhumetal. Über die gesamte Spielzeit war die Mannschaft von Torsten Morich spielbestimmend und sicherte sich hochverdient den Derbysieg.

Im gut besuchten Hattorfer Dorfgemeinschaftshaus schafften es die Harzerinnen von Beginn an dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Den Grundstein legte die Morich-Sieben dabei in der Defensive, die den Gästen fast keine freien Würfe ermöglichte. Den ersten Treffer der Begegnung machten zwar die favorisierten Katlenburgerinnen, anschließend übernahmen die Gastgeberinnen aber das Kommando. Carina Berger sorgte für das erste Tor der HSG. Insgesamt hatten die Gäste Probleme mit dem Tempo der HSG, welches immer wieder von Jana Schirmer angezogen wurde, sie belohnte sich mit zwei Treffern zum 3:1 (8.). Die Heim-HSG hatte die Nase von diesem Zeitpunkt an über die gesamte Spielzeit vorne, Rhumetal ließ sich zunächst aber nicht so leicht abschütteln (7:6, 21.). Doch dann parierte Denise Hensel im Tor der Heim-HSG einen Siebenmeter und verhinderte den Ausgleich. Auch die Abwehr blieb weiterhin hellwach und ermöglichte somit einfache Tore per Gegenstoß – es ging mit einer 11:7-Führung in die Kabinen. Auch nach Wiederbeginn waren die Harzerinnen die aktivere Mannschaft und bauten den Vorsprung auf sechs Tore aus, Hensel vereitelte die Bälle, die die gute Abwehr durchließ. Immer wieder überrannte man Rhumetal mit konsequent abgeschlossenen Gegenstößen in Person von Annika Schweidler und Jana Schirmer. In der 41. Minute sorgte Schirmer für die erste Zehn-Tore-Führung (18:8). Die HSG machte weiter und überstand das Spiel ohne eine wirkliche Schwächephase zu durchlaufen. Auch die frischen Spielerinnen fügten sich nahtlos ein, Sabrina Mros im Kasten der HSG tat es Hensel gleich, Luisa Lohrengel traf aus dem Rückraum zum 24:12 (55.). Für den letzten Treffer der Partie sorgte Lena-Maria Levin mit ihrem vierten Tor zum 27:16-Endstand.

HSG oha: Hensel, Mros – Kreinacke, Röthel, Schirmer (5), Güthers, J. Lohrengel (1), Schweidler (4), Levin (4), Bierwirth, L. Lohrengel (1), Berger (9/6), K. Lohrengel (3)